Keine Perspektive mehr für CDU/CSU: Vorsitzender der WerteUnion wirft hin
Berlin. Bislang sah sich die sogenannte „WerteUnion“ als konservativer Zusammenschluß innerhalb der Unionsparteien. Doch diese Perspektive wird offenbar immer unhaltbarer. Jetzt warf der Chef der WerteUnion, Alexander Mitsch, hin. In einem Brief an Kanzlerin Merkel kritisiert er den verheerenden Linkskurs der CDU. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen
Das Tempo sei beängstigend, in dem sich die CDU in den letzten Monaten weiter von ihren ursprünglichen Postionen entfernt habe, erklärt Mitsch in seinem Schreiben und spricht zurückblickend von einem jahrelangen Linkskurs der CDU unter „Aufgabe wesentlicher christdemokratischer Positionen unter dem Vorsitz und der Kanzlerschaft von Frau Merkel“.
Der Gründung des WerteUnion 2017 lag die Hoffnung zugrunde, etwas innerhalb der Partei verändern zu können. Diese Hoffnung ist zumindest für Mitsch nun erloschen. Es ist das „andauernde Versagen bei der Begrenzung und Steuerung der Einwanderung“, es ist die beständige Annäherung an „Die Linke“, es ist die „zu geringe Gewichtung der Freiheitsrechte in der Coronakrise“, und es ist die „mehrheitliche Zustimmung zur europäischen Schuldenunion“, schreibt Mitsch.
Das mache es ihm aktuell unmöglich, sich noch länger mit Überzeugung für die jetzige CDU zu engagieren. Man könne den verheerenden Kurs des Kanzleramts und der Parteispitze derzeit nicht aufhalten. (tw)
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