Keine Grundversorgung mehr für Nicht-Geimpfte: Hessen führt 2G für Supermärkte ein
Wiesbaden. Bislang galt sogar unter Corona-Rahmenbedingungen, daß die sogenannte Grundversorgung für alle Bürger sichergestellt sein müsse. Das betrifft vor allem die Versorgung mit Lebensmitteln und anderen Gütern des täglichen Verbrauchs. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen
Jetzt ist die hessische Landesregierung vorgeprescht und hat diesen Grundsatz außer Kraft gesetzt. Nicht-Geimpfte haben in Hessen nun keinen Anspruch mehr auf ihre Grundversorgung. Denn die hessische Landesregierung hat es Supermärkten kürzlich erlaubt, ungeimpfte Bürger auszusperren.
Es handelt sich in diesem Fall auch nicht um eine „freiwillige Entscheidung“ der Betriebe, 2G einzuführen, wie Politiker behaupten. Denn der Staat selbst ist es, der mit seinen strengen Abstands-, Hygiene- und Maskenregeln erst den Anreiz schafft, auf 2G umzustellen und Getestete damit generell auszusperren. Zu erwarten steht außerdem, daß Hessen mit seinem fragwürdigen Schritt nicht allein bleibt. Weitere Corona-Scharfmacher wie der bayerische CSU-Ministerpräsident Söder stehen bereits in den Startlöchern. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen
Selbst die „Bild“-Zeitung kritisierte die hessische Regelung mit deutlichen Worten und kommentierte: „Während andere Länder zur Normalität zurückkehren, schärft Deutschland noch mal nach. Das allein ist schon absurd genug. Aber die Grundversorgung darf nicht angetastet werden. Von keiner Maßnahme, auch nicht für Ungeimpfte. Die 2G-Erlaubnis für Supermärkte muß weg – so schnell wie möglich.“ (rk)
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