Keine Berührungsängste: Sachsen-AfD schließt Koalition mit BSW nicht aus
Dresden. Im Gegensatz zu den etablierten Parteien kennt die AfD keine „Brandmauer“-Hysterie. Hinlänglich bekannt ist, daß viele AfD-Funktionsträger seit langem lieber heute als morgen mit der Union koalieren würden – aber auch in die entgegengesetzte politische Richtung zeigen sich die „Blauen“ grundsätzlich offen.
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Jörg Urban, AfD-Landeschef in Sachsen, will nach den bevorstehenden Landtagswahlen in Sachsen nicht einmal eine Koalition mit dem Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) ausschließen. „Ich schließe das heute nicht aus, weil das ist heute noch eine Wundertüte“, sagte Urban am Montag in der RTL/ntv-Sendung „Frühstart“. Er wolle zunächst abwarten, mit welchen Personen und welchem Programm das BSW in Sachsen antritt.
„Also das Bündnis Sahra Wagenknecht ist tatsächlich sehr heterogen, was das Personal und die Aussagen angeht“, präzisierte Urban, und weiter: „Frau Mohamed Ali sagt, die Migration soll so weitergehen, die ist in Ordnung. Frau Sahra Wagenknecht sagt nein. Also da muß man erstmal abwarten, was da überhaupt an Personal und Programmatik zusammenkommt.“ (rk)
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