Kein Interesse an Verhandlungen: UN-Diplomaten wollen Lawrow nicht zuhören

Kein Interesse an Verhandlungen: UN-Diplomaten wollen Lawrow nicht zuhören
Wikimedia/The Official CTBTO Photostream - 2019 Comprehensive Test-Ban Treaty Article XIV Conference/

Genf. Deutlicher kann man sein Desinteresse an jedweder Verhandlungslösung nicht bekunden: während der russische Außenminister Lawrow vor dem UN-Menschenrechtsrat in Genf eine ausführliche Erklärung der russischen Regierung zur Vorgeschichte des aktuellen Waffengangs vortrug, verließen die diplomatischen Vertreter der übrigen Länder den Raum. Lawrow war per Videoübertragung zugeschaltet.

Abonniere jetzt:
>> Die starke Stimme für deutsche Interessen <<

Die Aktion war vorab koordiniert worden, unter anderem von der deutschen Botschafterin Katharina Stasch.

Lawrow wollte zunächst persönlich an der Sitzung teilnehmen. Die Reise wurde dann mit Verweis auf die Sperrung des europäischen Luftraums für russische Maschinen abgesagt.

Abonniere jetzt:
>> Die starke Stimme für deutsche Interessen <<

In seiner Rede rief der russische Chefdiplomat die jahrelange Drangsalierung der russischen Minderheit in der Ukraine in Erinnerung. Der Westen habe nicht nur zugeschaut, sondern den Terror unterstützt. Allein seit Mitte Februar seien mehr als 100.000 Menschen aus der Region Donbass nach Rußland geflohen. Die westlichen Länder seien „besessen“ von Sanktionen, die Lawrow als illegal bezeichnete. „Der Westen hat eindeutig die Kontrolle über sich selbst verloren, weil er seine Wut an Rußland auslassen will“, sagte Lawrow. (mü)

CC BY 2.0 Fordern Sie hier ein kostenloses Leseexemplar des Deutschen Nachrichtenmagazins ZUERST! an oder abonnieren Sie hier noch heute die Stimme für deutsche Interessen!

Folgen Sie ZUERST! auch auf Telegram: https://t.me/s/deutschesnachrichtenmagazin

Kommentare