Kein Interesse an sichtbaren Nationalfarben: Bundesregierung will Schülern keine Deutschlandfahnen mitgeben
Berlin. Wenn das keine klare Positionierung ist: die Bundesregierung möchte nicht, daß jedem Schüler zum Ende seiner Schullaufbahn eine Deutschlandflagge überreicht wird. Dafür hatte sich die Kommission „30 Jahre Friedliche Revolution und Deutsche Einheit“ starkgemacht – sie regte an, jedem Schüler am Ende seiner Schulkarriere nicht nur das Grundgesetz, sondern auch eine deutsche Flagge mit auf den Weg zu geben. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen
In einer offiziellen Erklärung läßt die Bundesregierung jetzt dazu verlauten: „Die Aushändigung einer hochwertigen Ausgabe des Grundgesetzes in den Farben der Nationalflagge an jede Schülerin und jeden Schüler wird – vorbehaltlich der Verfügbarkeit der Haushaltsmittel in Höhe von 800.000 Euro – befürwortet. Von der gesonderten Aushändigung der Nationalflagge am Ende der Schullaufbahn wird dagegen abgeraten.“
Die Kommission unter Leitung des ehemaligen Ministerpräsidenten von Brandenburg Matthias Platzeck hatte die Verteilung der Flaggen in ihrem im Dezember 2020 veröffentlichten Bericht als ein Element zur Erhöhung der „Sichtbarkeit der Nationalfarben Schwarz-Rot-Gold“ in der Öffentlichkeit, „zusammen mit der Europaflagge“, vorgeschlagen. Der Bundesregierung ist die Sichtbarkeit der deutschen Nationalfarben demnach nicht so wichtig. (se)
Fordern Sie hier ein kostenloses Leseexemplar des Deutschen Nachrichtenmagazins ZUERST! an oder abonnieren Sie hier noch heute die Stimme für deutsche Interessen!
Kommentare