Kein Interesse an Corona-Impfung: Schweizer Pflegekräfte gründen eigenen Interessenverband

Bern. Zumindest in der Schweiz will sich das Pflegepersonal nicht weiter zum Corona-Versuchskaninchen machen und pauschal impfen lassen. Denn auch in der Eidgenossenschaft soll das Gesundheitspersonal vorrangig mit den neuen, nur unzulänglich erprobten Impfstoffen geimpft werden – was bei vielen Medizinern auf erhebliche Skepsis stößt. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen

Jetzt will sich das Schweizer Pflegepersonal deshalb in einem eigenen Berufsverband organisieren, der vor allem sicherstellen soll, daß das Gesundheitspersonal – auf Wunsch – ungeimpft bleibt. Eine entsprechende Telegram-Gruppe ist innerhalb weniger Tage auf Hunderte Mitglieder angewachsen.

Patrick Jetzer, Mitinitiator des zu gründenden Verbandes und ehemaliger Pfizer-Außendienstmitarbeiter, erklärte: „Menschen aus der Pflege kennen sich mit Pharmazeutika aus und sehen ihre Skepsis und Ängste wegen der fehlenden Langzeitdaten der Covid-Impfung ignoriert.“ Laut Jetzer empfehlen die Schweizer Gesundheitsverbände, in denen die Pflegekräfte bisher organisiert sind, die Covid-Impfung. Er empfiehlt seinen Kollegen deshalb: „Tretet aus euren Verbänden aus.“

Umfragen zufolge sind knapp die Hälfte der Schweizer Pflegekräfte gegen eine Corona-Impfung. (mü)

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