Kein Grund zum Jubeln: Teuerungsrate bei Nahrungsmitteln und Energie weiterhin fast zweistellig
Wiesbaden. Die Bundesregierung verbreitet gute Stimmung – die Inflation geht nach unten. Allerdings nur um 0,1 Prozent, von stattlichen 6,2 Prozent auf 6,1 Prozent. Das bedeutet, die Preise ziehen unverändert kräftig an – zum Jubeln ist das kein Grund.
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Und: die amtliche Inflationsrate ist ein völlig willkürlicher statistischer Wert. Sie wird nämlich auf der Basis des sogenannten „Warenkorbes“ berechnet, der hunderte Artikel und Dienstleistungen umfaßt – darunter auch viele, die im Alltagsleben des Normalverbrauchers allenfalls eine untergeordnete Rolle spielen, zum Beispiel Opernbesuche oder Surfbretter.
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Wie die Wiesbadener Behörde (Destatis) mitteilte, dürften sich entscheidende Größen wie Nahrungsmittel mit einem Plus von neun Prozent weiterhin überdurchschnittlich stark im Vergleich zum Vorjahresmonat verteuert haben. Auch der Anstieg der den Verbraucher-Alltag prägenden Energiepreise lag im August 2023 mit einer erwarteten Zunahme um 8,3 Prozent deutlich über der Gesamt-Inflation. (st)
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