Kein „Gamechanger“: Deutschland schickt zehn Uralt-„Leo 1“ in die Ukraine
Berlin. Es ist bestenfalls eine freundliche politische Geste: die Bundesregierung schickt der Ukraine jetzt weitere Kampfpanzer – die schleppend verlaufende ukrainische „Großoffensive“ dürfte damit aber kaum nennenswert in Schwung kommen.
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Denn: die neuen Panzer-Geschenke sind selbst für die Bundeswehr eher Ramschware. Es handelt sich um zehn (in Zahlen: 10) Exemplare des in die Jahre gekommenen „Leopard 1A5“, des Vorläufers des heutigen „Leopard 2“. Schon vor 37 Jahren wurden sie nochmals modernisiert, ehe sie 2003 ins Depot abgeschoben wurden. Jetzt wurden sie reaktiviert und sollen in die Ukraine geschickt werden.
Die „Kampfwertsteigerung“ der Panzer liegt nun auch schon wieder fast 30 Jahre zurück, sie erfolgte 1996. Die Umrüstung umfaßte eine Verbesserung der Erstschußtreffer-Wahrscheinlichkeit aus der Bewegung sowie eine Verkürzung der Reaktionszeit durch eine neue Feuerleitanlage EMES 18, einen verbesserten ABC-Schutz, eine Winkelspiegelwaschanlage für den Fahrer und andere Modifikationen.
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Ob die Uralt-Panzer an der Front in der Ukraine viel ausrichten werden, steht zu bezweifeln. Selbst die ungleich moderneren „Leopard 2“-Panzer, die die ukrainischen Streitkräfte von verschiedenen westlichen Armeen erhalten haben, konnten dort bislang nicht überzeugen: ohne Lufthoheit und Artillerieüberlegenheit der ukrainischen Seite sind sie leichte Ziele für die russische Abwehr. (mü)
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