Katholische Kirche auf Zeitgeist-Kurs: Bischöfe warnen vor der AfD

Katholische Kirche auf Zeitgeist-Kurs: Bischöfe warnen vor der AfD

Augsburg. Wie schon während der Corona-“Pandemie“ gibt sich die Katholische Kirche – in Deutschland jedenfalls – auch beim Thema AfD nicht etwa als Heimat für Menschen mit Rückgrat und Überzeugungen zu erkennen, sondern heult lieber mit den Wölfen. Die katholischen Bischöfe halten es jetzt für geboten, in einer Erklärung vor der AfD zu warnen.

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„Völkischer Nationalismus ist mit dem christlichen Gottes- und Menschenbild unvereinbar. Rechtsextreme Parteien und solche, die am Rande dieser Ideologie wuchern, können für Christinnen und Christen daher kein Ort ihrer politischen Betätigung sein und sind auch nicht wählbar“, heißt es darin. Und weiter: „Die Verbreitung rechtsextremer Parolen - dazu gehören insbesondere Rassismus und Antisemitismus - ist überdies mit einem haupt- oder ehrenamtlichen Dienst in der Kirche unvereinbar.“

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Von den Gläubigen wird dann ein klares Engagement erwartet: „Wir appellieren an unsere Mitbürgerinnen und Mitbürger, auch an jene, die unseren Glauben nicht teilen, die politischen Angebote von Rechtsaußen abzulehnen und zurückzuweisen. Wer in einer freiheitlichen und demokratischen Gesellschaft leben will, kann in diesem Gedankengut keine Heimat finden“, befinden die Bischöfe. Die AfD „drohe“ in drei Bundesländern im Osten stärkste politische Kraft zu werden. Es sei deshalb erforderlich, daß die katholische Kirche klar Position beziehe. (rk)

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