Karlspreis für Selenskyj: Wagenknecht hält das für keine gute Idee

Karlspreis für Selenskyj: Wagenknecht hält das für keine gute Idee

Berlin/Aachen. Im Zuge seiner Reise nach Deutschland in dieser Woche soll der ukrainische Präsident Selenskyj nicht nur vor dem Bundestag sprechen, sondern auch gleich noch den renommierten Karlspreis erhalten. Unter den zahlreichen bisherigen Preisträgern ist etwa Papst Franziskus, aber auch der frühere britische Kriegspremier Winston Churchill.

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Kritik an der Verleihung an Selenskyj äußerte jetzt die LINKE-Spitzenpolitikerin Sahra Wagenknecht. Sie ist – zurecht – der Auffassung, der Gast aus Kiew verdiene den Preis nicht, weil dieser für die Einigung und den Frieden Europas stehe. Tatsächlich werden mit dem Preis seit 1950 Persönlichkeiten geehrt, die sich um Europa und die europäische Einigung verdient gemacht haben.

„Wer den Karlspreis erhält, sollte alles dafür tun, den Krieg in der Ukraine durch Verhandlungen und einen Kompromißfrieden zu beenden“, sagte Wagenknecht und fügte hinzu, es wäre gut, wenn Bundeskanzler Olaf Scholz „Selenskyj überzeugen könnte, einen solchen Weg von seiner Seite zu ermöglichen“.

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Wagenknecht, die vor geraumer Zeit zusammen mit der Alt-Feministin Alice Schwarzer ein „Manifest für den Frieden“ verfaßt hatte, wurde erst dieser Tage vom früheren ukrainischen Botschafter in Deutschland, Melnyk, aufs übelste heruntergeputzt und zusammen mit ihrem Mann Oskar Lafontaine als „schlimmste Komplizen von Kriegsverbrecher Putin“ abgekanzelt. Die beiden würden „noch zur Rechenschaft gezogen werden“. (st) Bild von Elmer L. Geissler auf Pixabay/Gemeinfrei Fordern Sie hier ein kostenloses Leseexemplar des Deutschen Nachrichtenmagazins ZUERST! an oder abonnieren Sie hier noch heute die Stimme für deutsche Interessen!

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