Kampf gegen das Bargeld: Faeser will 10.000 Euro als Obergrenze für Barzahlungen einführen

Kampf gegen das Bargeld: Faeser will 10.000 Euro als Obergrenze für Barzahlungen einführen

Berlin. Die neue italienische Regierungschefin Giorgia Meloni kündigte erst kürzlich an, ihre Regierung werde die Obergrenze für Barzahlungen auf 10.000 Euro erhöhen. Die deutsche Ampel-Regierung geht den umgekehrten Weg – hierzulande gibt es bislang noch keine Obergrenze für Barzahlungen, doch jetzt will Bundesinnenministerin Faeser (SPD) 10.000 Euro als Limit durchsetzen.

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„Ein 30.000 Euro-Barkauf von Schmuck oder Uhren sollte bald der Vergangenheit angehören“, sagte Faeser der „Bild am Sonntag“. „Ich setze mich für die Einführung einer allgemeinen Bargeldobergrenze von 10.000 Euro ein. Das verringert die Gefahr, daß Vermögenswerte von Kriminellen verschleiert werden.“

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Faeser geht es nach eigenen Angaben darum, „kriminelle Strukturen zu zerschlagen und ihnen kriminelle Einnahmen konsequent zu entziehen.“ Eigentumsstrukturen müßten transparenter werden, Grundstückseigentümer leichter ermittelbar sein. Gleiches gelte für Bargeldtransfers. Kritiker argwöhnen allerdings, daß es den Regierenden auch hierzulande mittelfristig um die Komplett-Abschaffung des Bargelds geht, um alle Finanzbewegungen transparant und kontrollierbar zu machen. (rk) Foto: Symbolbild Fordern Sie hier ein kostenloses Leseexemplar des Deutschen Nachrichtenmagazins ZUERST! an oder abonnieren Sie hier noch heute die Stimme für deutsche Interessen!

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