Kampf den Illegalen: Großbritannien setzt auf Härte und Abschiebungen
London. Großbritannien verordnet sich weitere Verschärfungen im Kampf gegen die illegale Zuwanderung. Künftig sollen nur noch Einreisende eine Chance auf Asyl erhalten, die auf legale Weise ins Land gekommen sind. Und Illegale sollen so rasch als möglich wieder abgeschoben werden. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen
Hintergrund ist der massive Anstieg illegaler Migranten in Großbritannien. So haben im Jahr 2019 etwa 1800 Personen illegal den Ärmelkanal in Richtung Britische Inseln überquert, im Jahr darauf waren es schon 8420, und im laufenden Jahr wurden mehr als 29.000 Bootsmigranten gezählt. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen
Um die Lage in den Griff zu bekommen, setzt Innenministerin Priti Patel, die inzwischen als Hardlinerin in Sachen illegaler Migration gilt, auf neue Gesetze, die im Frühjahr vom Unterhaus beschlossen werden sollen. Sie kann dabei auf eine Regierungsmehrheit rechnen. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen
So sollen britische Grenzschützer künftig ausdrücklich das Recht erhalten, „Flüchtlings“boote im Ärmelkanal zurückzustoßen. Außerdem sollen Migranten in Zentren außerhalb des britischen Territoriums untergebracht und in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt werden dürfen. Die Niederlande und Dänemark gehen bereits ähnlich vor. Außerdem soll nur noch Asyl erhalten, wer auf legalem Weg eingereist ist. Bootsmigranten würden damit automatisch ausscheiden, egal, woher sie kommen. (mü)
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