Kabarettistin Monika Gruber mobilisiert gegen „Heizungsideologie“: „Das ist erst der Anfang!“
Erding/München. Bei den Etablierten herrscht Alarmstimmung: am heutigen Samstag soll in Erding unweit von München eine Großdemonstration gegen die von Wirtschaftsminister Habeck verhängte „Heizwende“ stattfinden. Erwartet werden inzwischen mehr als 10.000 Teilnehmer. An Dynamik gewonnen haben die Ereignisse, seitdem die bekannte Kabarettistin Monika Gruber die Demonstration beworben hat. Neuerdings ruft auch die AfD zur Teilnahme auf.
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Das Lokalblättchen „Münchner Merkur“ hat Monika Gruber interviewt und sie insbesondere nach dem „unerwünschten Beifall“ vonseiten der AfD befragt. Die Kabarettistin ist aber weit davon entfernt, sich zu distanzieren. Sie nimmt vielmehr für sich in Anspruch, sie und ihre Mitstreiter seien „die liberal-konservative Mitte der Gesellschaft. Konservativ kommt aus dem Lateinischen und bedeutet bewahren. Wir möchten die Natur und unser Heimat bewahren.“ Die „Heizwende“ der Ampel-Regierung laufe hingegen „auf die Zerstörung von Wohlstand, Wohneigentum und von Existenzgrundlagen hinaus, die niemandem nützt“.
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Auch auf mehrfache Nachfrage distanziert sich die „Gruberin“ nicht von der AfD. Denn: „Auch jemandem, der auf der vermeintlich falschen Seite steht, steht es zu, ab und an mal an der richtigen Stelle zu klatschen oder gar etwas Richtiges zu sagen. Genauso wie diejenigen, die vermeintlich auf der richtigen Seite stehen, auch oft etwas Falsches sagen.“ Sie frage sich allerdings, „warum zum Beispiel die Union nicht lauter ist“.
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Auf ihre persönlichen Beweggründe angesprochen, sagt die Kabarettistin, die bereits während der Corona-„Pandemie“ durch wohltuende Distanz vom Mainstream auffiel, sie wolle sich „weiter im Spiegel anschauen können, darum tue ich mir das Ganze an“. Dabei gehe es mittlerweile auch um viele andere Themen: „Und wenn ich höre, daß Fleisch auf zehn Gramm pro Person pro Tag rationiert und nun sogar Werbung für Süßigkeiten verboten werden soll, weil es der Staat den Eltern offenbar nicht mehr zutraut, sich um die Ernährung ihrer Kinder zu kümmern, dann kann ich nicht mehr ruhig bleiben.“
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Sie stehe zu ihrer Meinung. Aber sie hoffe, resümiert Monika Gruber, „daß unsere Kundgebung erst der Anfang ist. Mein Wunsch wäre, daß die Politik sehr genau zuhört und es nicht erst dann tut, wenn noch viel mehr Menschen auf die Straße gehen.“ (tw)
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