Justiz knickt vor Illegalen ein: „Flüchtlinge“ auf den Kanaren dürfen aufs Festland weiter
Las Palmas/Gran Canaria. Das war zu erwarten – und das Krawallmachen hat sich gelohnt: ein Gericht auf der Kanareninsel Gran Canaria hat jetzt entschieden, daß Afrikaner, die zuvor illegal per Boot auf die Kanaren kamen und ihren Paß oder Asylantrag mit sich führen, die Inseln in Richtung Festland verlassen können. Sie dürfen von der Polizei nicht mehr an den Häfen und Flughäfen aufgehalten werden. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen
Seit Dezember wurden 80 Migranten pro Woche von Gran Canaria zurück nach El Aaiún in Marokko geflogen. Doch diese Flüge mußten wegen der Sperrung des dortigen Luftraumes wieder gestoppt werden. Mit dieser Maßnahme, die mindestens bis zum 21. Mai andauern soll, will die marokkanische Regierung die Ausbreitung von Virus-Mutationen verhindern.
Allein in den letzten fünf Tagen erreichten erneut acht Boote mit 228 Insassen die Kanaren. Es handelt sich überwiegend um Illegale aus Ländern südlich der Sahara sowie maghrebinischer Herkunft. Auch sie werden jetzt gleich aufs Festland weitergewinkt. (mü)
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