Jetzt wird es drastisch: RKI-Chef Wieler denkt laut über Abriegelungen nach
Berlin. Der Präsident des Robert Koch-Instituts (RKI), Lothar Wieler, hat eine Abriegelung von Gebieten mit hohen Corona-Zahlen ins Gespräch gebracht. Vor neun Monaten habe er noch gesagt, daß er sich das nicht vorstellen könne, ließ er den Sender „Phoenix“ wissen. „Inzwischen kann ich mir vorstellen, daß solche Maßnahmen durchgeführt würden“, sagte Wieler in dem Interview. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen
Würden die Maßnahmen nicht verschärft, würden die Infektionszahlen möglicherweise sogar auf bis zu 10.000 täglich steigen, argumentiert der RKI-Chef.
Außerhalb Deutschlands wurden bereit während der ersten Corona-„Welle“ im Frühjahr massive Abriegelungen ganzer Städte und Regionen praktiziert. In China wurden zweitweise mehrere hundert Millionen Menschen „abgeriegelt“. Und in Europa wird derzeit vor Gericht darum gestritten, ob die Region Madrid, wie von der linken spanischen Zentralregierung verordnet, von der Umwelt abgeriegelt bleibt oder nicht. (rk)
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