Jetzt warnt Söder vor „Querdenkern“: „Eine Form von anderer Pegida“
München. Das konnte nicht ausbleiben: der bayerische CSU-Ministerpräsident Söder, derzeit Scharfmacher Nr. 1 in Sachen Corona, will jetzt auch die sogenannte Querdenker-Bewegung, die seit Monaten das Gros der Corona-Protestdemonstrationen organisiert, politisch bekämpfen. „Alle“ müßten sich an die Regeln des Gesundheitsschutzes halten, dekretierte Söder, und: „Es gibt keine Sonderrechte für Querdenker.“ Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen
Das „Phänomen Querdenker“ müsse nun stärker geprüft und genauer darauf geschaut werden, was dahinterstecke. Die Frage sei, ob es tatsächlich nur um die Kritik an einzelnen Corona-Maßnahmen gehe oder letztlich um viel mehr – „um eine grundlegende Einschätzung, wie unser Staatswesen zu organisieren ist“. Es müsse geschaut werden, ob dies „eine Form von anderer Pegida“ sei oder noch mehr, ließ Söder die Katze aus dem Sack.
Er sei in Sorge angesichts der aggressiven Argumentation auch im Internet, betonte der Ministerpräsident. Dies sei eine „Veränderung der politischen Kultur und Herausforderung für die demokratische Gesellschaft, der wir uns intensiver stellen müssen“. (rk)
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