Jetzt ist es so weit: Privater Wohnraum wird für die „Flüchtlings“unterbringung herangezogen

Jetzt ist es so weit: Privater Wohnraum wird für die „Flüchtlings“unterbringung herangezogen

Fürstenfeldbruck/München. Bisher war das nur eine besonders boshafte „Verschwörungstheorie“: daß in Deutschland schon bald Wohnraum für die Unterbringung von Asylanten beschlagnahmt werden würde. Doch jetzt wird auch diese Verschwörungstheorie wahr – im bayerischen Landkreis Fürstenfeldbruck unweit von München ist es jetzt soweit.

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Der dortige CSU-Landrat Thomas Karmasin weigert sich, Turnhallen als „Flüchtlings“unterkünfte zu nutzen. Aber die vorhandenen öffentlichen Unterkünfte gehen angesichts explodierender Asylantenzahlen zur Neige. Karmasin will deshalb öffentliche und private Liegenschaften beschlagnahmen lassen, um die Neuzugänge dort unterzubringen. Erste Prüfungen sind bereits angelaufen.

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Karmasin erklärte in einer Mitteilung, die Zuwanderungspolitik sei Bundessache. Er weigere sich, wie 2014 bis 2016, während der letzten „Flüchtlings“krise, erneut Schulturnhallen zur Verfügung zu stellen.

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Das wird jetzt heikel und dürfte betroffene Einheimische vor herbe Prüfungen ihrer Solidarität stellen, wenn in ihren Wohnungen und Einfamilienhäusern demnächst womöglich Ukrainer oder gar Senegalesen einquartiert werden. (st)

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