Jetzt ist es offiziell: Asylantenzahlen so hoch wie seit 2015 nicht mehr

Jetzt ist es offiziell: Asylantenzahlen so hoch wie seit 2015 nicht mehr

Valletta/Malta. Pünktlich zum achten Jahrestag der von Ex-Kanzlerin Angela Merkel zu verantwortenden „Flüchtlings“krise 2015/16 spitzt sich Lage an der Zuwanderungsfront weiter zu – und ein Ende ist nicht abzusehen: in der EU, Norwegen und der Schweiz sind in den ersten sechs Monaten 2023 rund 519.000 Asylanträge registriert worden. Das sind satte 28 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.

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Wenig überraschend: laut der EU-Asylagentur (EUAA) entfiel mit rund 30 Prozent der größte Anteil der bis Ende Juni gestellten Asylanträge auf Deutschland (154.677). Es folgen Spanien (86.786), Frankreich (81.158), Italien (62.484) und Österreich (22.990). In Ungarn waren es ganze 22 Asylanträge.

Die von der EUAA veröffentlichten Zahlen sind die höchsten Halbjahreszahlen seit der „Flüchtlings“krise in den Jahren 2015 und 2016. Damals waren rund 1,3 Millionen und im Folgejahr etwa 1,2 Millionen Asylanträge in den 29 Staaten eingegangen.

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Die EUAA erklärte, daß angesichts der „derzeit zu beobachtenden Trends“ die Zahl der Asylanträge „bis Jahresende eine Million überschreiten“ könne. Die etwa vier Millionen Ukrainer, die vor dem Krieg in die EU geflohen sind, sind darin noch gar nicht berücksichtigt. (mü)

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