Jetzt auch in Spanien: Geschlechts-Umerziehung schon für Sechsjährige
Madrid. Neue fragwürdige Maßstäbe setzt die spanische Linksregierung bei der sexuellen Indoktrination Minderjähriger. Jetzt verabschiedete die Regierung neue Bildungsleitlinien, die vorsehen, daß Kinder künftig schon im Alter von sechs Jahren in eigenen „Bildungseinrichtungen“ unterrichtet werden, um „Sexualität zu erforschen“ und „Geschlecht zu konstruieren“. Diese Grundsätze finden sich im neuen Lehrplan für das Schuljahr 2022-2023.
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Der Tageszeitung „El Mundo“ zufolge basiert das Programm auf der „Queer“-Ideologie, wonach das Geschlecht keine biologische Tatsache, sondern ein soziales Konstrukt ist. Es sei das erste Mal, daß der Staat die Erziehung der Kinder in einem so frühen Stadium regelt. Das umstrittene Bildungsprogramm soll für die autonomen Regionen Spaniens allerdings nicht verpflichtend sein.
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Die vor wenigen Tagen von Medien veröffentlichten Leitlinien behaupten, daß die „Entdeckung der Sexualität“ im Alter von bis zu sechs Jahren stattfindet. „In dieser Zeit ist es besonders wichtig, die Kinder in ihrer persönlichen Entwicklung zu begleiten, die affektiv-sexuelle Vielfalt zu respektieren und ihnen zu helfen, jegliche Diskriminierung zu erkennen und zu beseitigen.“
Weiter heißt es: „Die Interaktion mit einem Erwachsenen lenkt und prägt Jungen und Mädchen in hohem Maße, da Kinder dazu neigen, soziale Kommunikationsstrategien zu imitieren und zu replizieren (…) Es ist daher notwendig, die Mechanismen der impliziten Diskriminierung im schulischen Umfeld zu erkennen und zu beseitigen“.
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Keinen Hinweis enthalten die umstrittenen Leitlinien hingegen auf die Familie und die Rolle der Eltern oder Erziehungsberechtigten bei der Kindererziehung. (mü)
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