Jetzt auch in Sachsen: AfD in Umfragen vorn – prompt schlägt der „Verfassungsschutz“ zu
Dresden. An einen Zufall mag glauben, wer will: jetzt hat der „Verfassungsschutz“ die AfD auch in Sachsen als „gesichert rechtsextremistisch“ eingestuft. Das teilte das Landesamt für Verfassungsschutz am Freitag in Dresden mit.
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Damit ist der sächsische Landesverband der AfD nunmehr der dritte Landesverband mit dieser Einstufung. Schon früher wurden als „gesichert rechtsextremistisch“ die AfD-Landesverbände in Thüringen und Sachsen-Anhalt gebrandmarkt. Eine belastbare politische Aussage ist damit allerdings nicht verbunden – eher eine Verzweiflungsaktion des etablierten Parteienkartells. Laut einer aktuellen Umfrage käme die AfD in Sachsen derzeit auf 33 Prozent und läge damit gleichauf mit der CDU.
Ähnlich die Situation in den beiden anderen Landesverbänden, die angeblich „gesichert rechtsextremistisch“ sind: in Thüringen wäre die AfD – nach einer Umfrage vom November – derzeit mit 34 Prozent sogar stärkste Partei, auch in Sachsen-Anhalt läge sie mit 33 Prozent ein Prozent vor der CDU.
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Ersichtlich ist: die Diffamierung als „gesichert rechtsextremistisch“ soll Wähler abschrecken. In drei mitteldeutschen Bundesländern wird im September 2024 gewählt, nämlich in Sachsen, Thüringen und Brandenburg. Auch in Brandenburg liegt die AfD übrigens mit 32 Prozent deutlich vor der SPD, die nur noch auf 27 Prozent kommt. Man könnte Wetten abschließen, welcher AfD-Landesverband als nächstes das Etikett „gesichert rechtsextremistisch“ angeheftet bekommt. (rk)
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