Jetzt auch in Berlin: Einheimische raus, damit „Flüchtlinge“ einquartiert werden können

Jetzt auch in Berlin: Einheimische raus, damit „Flüchtlinge“ einquartiert werden können
Flickr/E-Plus Gruppe Fotostream/

Berlin/Lörrach. Das Beispiel von Lörrach, wo Mietern einer städtischen Wohnungsbaugesellschaft gekündigt wurde, damit die Wohnungen für die Unterbringung von „Flüchtlingen“ genutzt werden können, macht Schule. Keine zwei Wochen später wird ein nicht minder skandalöser Fall aus Berlin gemeldet.

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Dort wurde jetzt 110 Bewohnern des Altenpflegeheims „Wohnen & Pflege Schillerpark“ im Stadtbezirk Wedding wegen „Eigenbedarfs“ gekündigt. Betreiber und Vermieter gehören als kirchliche Einrichtungen zur Berliner Diakonie. Auch in Berlin sollen dem Vernehmen nach „mehrfach traumatisierte Schutzbedürftige“ untergebracht werden.

Dies ist wegen höherer öffentlicher Zuschüsse (bei gleichzeitig niedrigeren Kosten) viel lukrativer als die Betreuung von Alten ohne Migrationshintergrund. Begründet wird die Kündigung in Berlin übrigens ähnlich wie in Lörrach: hieß es dort, daß die städtischen Wohnungen demnächst ohnehin abgerissen werden sollten, so verlautet aus Berlin, daß das Altenpflegeheim sowieso geschlossen werden sollte.

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Die Hälfte der 110 Bewohner, die zur Zeit der Bekanntgabe der Schließung Mitte September 2022 noch im Heim lebten, mußte bereits bis Jahresende ausziehen. Der anderen Hälfte sei eine Frist bis Ende 2023 gesetzt worden, verlautete aus Diakonie-Kreisen. (rk)

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