Jagd auf westliche Panzer-Technologie: Belohnungen für erbeutete „Leos“ ausgesetzt

Jagd auf westliche Panzer-Technologie: Belohnungen für erbeutete „Leos“ ausgesetzt

Moskau. Noch sind westliche Kampfpanzer nicht in der Ukraine, da bereitet man sich in Rußland bereits auf ihre Ankunft vor: auf erbeutete oder zerstörte Kampfpanzer wurden jetzt bereits vorauseilend hohe Belohnungen ausgesetzt. Ganze drei Millionen Rubel (etwa 40.000 Euro) sollen Soldaten der Region Transbaikalien für jeden erbeuteten „Leopard“-Panzer erhalten. Einen entsprechenden Erlaß hat Aleksandr Osipov, Gouverneur der zu Rußland gehörenden Verwaltungsregion, nach Angaben des russischen Nachrichtenportals RBK unterzeichnet.

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Ziel der hoch angesetzten Kriegsprämien ist offenbar die Eroberung westlicher Panzer, um an wichtige Informationen über die westliche Panzertechnologie zu gelangen. So werden zerstörte „Leopard“-Panzer dem Bericht zufolge mit „nur“ einer Million Rubel (rund 13.000 Euro) prämiert. US-Kampfpanzer vom Typ Abrams M1 – deren Lieferung in die Ukraine Präsident Joe Biden ebenfalls am Mittwoch verkündet hatte – stehen bei der russischen Regionalregierung offenbar höher im Kurs. Hier winken dem Erlaß zufolge Belohnungen von 1,5 Millionen Rubel für jeden erbeuteten und 500.000 Rubel für jeden zerstörten Panzer.

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Der russische Gouverneur in Transbaikalien ist nicht der Einzige, der angesichts versprochener Waffenlieferungen der NATO-Verbündeten an die Ukraine die Jagd auf „Leopard“, „Abrams“ und Co. eröffnet hat. Auch der russische Energiekonzern Fores kündigte via Pressemitteilung an, erobertes oder zerstörtes westliches Kriegsgerät finanziell entlohnen zu wollen. (mü)

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