IWF korrigiert Prognosen: Deutschland noch schlechter, Rußland noch besser

IWF korrigiert Prognosen: Deutschland noch schlechter, Rußland noch besser

Marrakesch. Die schlechte Nachricht kommt wieder einmal vom Internationalen Währungsfonds (IWF). Er prognostiziert Deutschland jetzt einen noch stärkeren Wirtschaftsabschwung als noch im Juli. Im laufenden Jahr sei nun mit einer um 0,5 Prozent geringeren Wirtschaftsleistung zu rechnen als im Vorjahr, teilte der IWF am Dienstag bei seiner Jahrestagung mit der Weltbank in Marrakesch mit.

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Im Juli war noch die Rede von einem Minus von 0,3 Prozent. Damals hatte der IWF die ursprüngliche Prognose über einen Rückgang von 0,1 Prozent zum ersten Mal nach unten korrigiert. Seither verschlechtern sich die Aussichten für Deutschland permanent weiter, auch weil die Produktion im vierten Monat in Folge gesunken ist, wie das Statistische Bundesamt am Montag mitteilte. Industrie, Bau und Energieversorger stellten im August zusammen 0,2 Prozent weniger her als im Vormonat.

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Auch nach der neuesten Prognose bleibt Deutschland das einzige EU-Land im Sinkflug. Besonders bitter: ausgerechnet die russische Volkswirtschaft, die Scholz,, Baerbock und Co. eigentlich „ruinieren“ wollten, befindet sich im Aufwärtstrend – und das trotz des Ukrainekrieges. Sie soll sogar noch stärker wachsen als nach der Juli-Prognose: neuerdings um 2,2 Prozent. (mü)

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