Irrer Streit um Gipsabgüsse: Antiken Skulpturen fehlt die „Diversität“
Cambridge. Der Black-Lives-Matter-Wahn hat auch die ehrwürdige Universität Cambridge erreicht. Dort wird jetzt allen Ernstes darüber diskutiert, warum Gipsabgüsse antiker Statuen in aller Regel weiß sind. Das der Universität angeschlossene Museum für Klassische Archäologie mit seinen rund 600 Gipsabgüssen antiker Skulpturen ist allen Ernstes der Ansicht, die weißen Kopien gäben „einen irreführenden Eindruck von Weißheit und Abwesenheit von Vielfalt in der griechischen und römischen Welt“, wie es in einem Aktionsplan der zuständigen Fakultät für Klassische Philologie heißt. Man wolle aber „dieses Problem in eine Chance umwandeln“. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen
Das Museum beabsichtigt nun, durch Erklärschilder „auf die Vielfalt der Abgebildeten“ und „die Rolle klassischer Bildhauerei in der Geschichte des Rassismus“ hinzuweisen.
Das absurde Projekt stößt in der britischen Gelehrtenwelt durchaus auf vehemente Ablehnung. Ein ungenannter Akademiker etwa nannte den Plan „erschreckend und komisch zugleich“ und fragte, ob die Kollegen vielleicht zu weit gehen. „Es ist so einfach, darüber zu lachen, daß man leicht übersieht, wie außergewöhnlich es ist, wenn eine der besten geisteswissenschaftlichen Fakultäten der westlichen Welt so etwas veröffentlicht.“ Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen
Die Schilder sind eine Reaktion auf einen offenen Brief von Studenten, Absolventen und Angestellten im vergangenen Sommer, in dem von der Fakultät „aktive Antirassismus-Arbeit“ gefordert wird – ersichtlich ein Ausfluß der „Black Lives Matter“-Umtriebe, von denen 2020 auch Großbritannien heimgesucht wurde. Im Juni 2020 rissen Demonstranten in Bristol die Statue des Sklavenhändlers Edward Colston nieder und stießen sie ins Hafenbecken. (mü)
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