Irische Fußballer gehen für Black Lives Matter in die Knie: Ungarisches Publikum buht Gäste aus

Budapest. Erst dieser Tage entschied der ungarische Fußballverband, daß die ungarischen Spieler während der aktuellen EM nicht vor dem Spiel niederknien würden, um damit einem Wunsch der „Black Lives Matter“-Bewegung entgegenzukommen. Die Geste hatte sich im Laufe des letzten Jahres auch in Sportstadien verbreitet. Die ungarischen Fußballer halten vor solchen Kniefällen allerdings nichts (wir berichteten). Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen

Während die Geste im Corona-Jahr 2020 allerdings noch meist vor leeren Zuschauerrängen stattfand, ändert sich das derzeit wieder, und das Publikum kann sich ebenfalls wieder äußern. Bei einem EM-Testspiel in Budapest tat es das jetzt – und buhte die irische Mannschaft, die vor dem Spiel politisch korrekt in die Knie ging, kräftig aus.

Der irische Trainer Stephen Kenny zeigte sich empört. „Die Tatsache, daß das ausgebuht wurde, ist unbegreiflich“, sagte Kenny. „Es ist enttäuschend, und es wirft wirklich kein gutes Licht auf Ungarn.“

In England gab es zuletzt vergleichbare Vorfälle. Vor den beiden Testspielen der Three Lions gegen Österreich und Rumänien hatten Fans vergangene Woche die englischen Spieler ausgebuht, als diese vor dem Anpfiff auf die Knie gingen, um ihre Unterstützung der „Black Lives Matter“-Bewegung auszudrücken. Auch letzten Sonntag bei einem Freundschaftsspiel zwischen Belgien und Kroatien zeigten sich die Unterschiede: während die belgische Mannschaft niederkniete, blieben die kroatischen Fußballer aufrecht. (mü)

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