Im „nationalen Interesse“: Sächsischer Ministerpräsident für Nord-Stream-Reparatur

Im „nationalen Interesse“: Sächsischer Ministerpräsident für Nord-Stream-Reparatur

Dresden. Eine interessante Wortmeldung: der sächsische CDU-Ministerpräsident Kretschmer hat sich – unerachtet der derzeit weitgehend ruinierten deutsch-russischen Beziehungen – dafür ausgesprochen, an der Option auf preisgünstiges russisches Gas festzuhalten. Dafür müßten die gesprengten Stränge der Nord-Stream-Pipelines umgehend repariert werden, sagte Kretschmer in einem Interview der Funke-Mediengruppe.

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Werde der Schaden nicht umgehend behoben, werde Nord Stream 1 dauerhaft unbrauchbar, warnte der stellvertretende CDU-Vorsitzende. Die verbliebene Röhre müsse zumindest gesichert werden. Die Betreiber sollten bald dafür sorgen, daß die Pipeline repariert werden kann.

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Die Frage nach russischem Erdgas stelle sich zwar nicht, „solange der Krieg tobt“, sagte Kretschmer. Doch müsse Deutschland sich „die Option erhalten, nach Ende des Krieges nicht nur das sehr teure Flüssiggas zu nutzen“. Es liege im nationalen Interesse, zu prüfen, aus welchem Land dann günstigere Gasalternativen erworben werden könnten. (rk)

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