Im Kampf gegen die Clan-Kriminalität: Berliner Innensenator sieht „Verunsicherung“ der Kriminellen
Berlin. ersten „Lagebericht“ zur Clan-Kriminalität (wir berichteten) Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen
Er umfaßt fünf Maßnahmenpakete: konsequente Verfolgung und Ahndung von Regelverstößen Einziehung von Vermögen verstärkte Gewerbe- und Finanzkontrollen Erarbeitung eines Phänomen-bezogenen Präventions- und Ausstiegskonzepts ressortübergreifende Zusammenarbeit Auch im Jahr 2021 soll der Kampf gegen die Clankriminalität dem Berliner Innensenator zufolge ein „fester Bestandteil der intensiven Bemühungen“ der Sicherheitsbehörden in Berlin sein.
Ausweislich des Lageberichts wurden 2020 240 polizeiliche Kontrolleinsätze durchgeführt. Dabei wurden 525 Objekte kontrolliert, hauptsächlich Cafés und Bars (159), Friseurläden (127), Shisha-Bars (102), 95 sonstige Objekte (45 davon Spätkaufbetriebe), sowie 27 Wettbüros und neun „bordellartige Betriebe“. Auch wurden sechs Objekte aus dem Kfz-Bereich kontrolliert. 85 dieser 525 Objekte wurden geschlossen.
Laut Innensenator Geisel glaubt die Polizei mittlerweile eine zunehmende Verunsicherung bei den kriminellen Clanmitgliedern festzustellen: „Die Kriminellen merken jetzt offenbar, daß wir es ernst meinen. Gut, daß diese Botschaft angekommen ist.“ Abzuwarten bleibt, ob das nicht eher das berühmte Pfeifen im Walde ist. (rk)
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