ICE-Messerstecher hielt sich ans Drehbuch: „Psychisch“ gestört und „kein terroristischer Hintergrund“

Neuburg a.d. Donau. Dieser „Einzelfall“ schaffte es zur Abwechslung einmal wieder in die bundesweiten Schlagzeilen – allerdings mit den bekannten Ingredienzien und politisch vorgegebenen Einordnungen. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen

Demnach gibt es nach Polizeiangaben auch bei dem 27jährigen Syrer, der 2014 nach Deutschland kam und am Samstag im ICE zwischen Regensburg und Nürnberg vier Menschen bei einer Messerattacke schwer verletzt hat, keine Hinweise auf ein terroristisches Motiv. Und: der Täter kam, wie üblich in solchen Fällen, in eine psychiatrische Klinik.

Die Opfer, unter ihnen zwei 60 Jahre alte Männer und ein 39jähriger, erlitten Schnittverletzungen an Kopf, Rumpf und Oberkörper, ein Opfer weist zudem Abwehrverletzungen auf. Bei der Polizei gingen bereits kurz nach der ersten Attacke erste Notrufe aus dem ICE ein. Der Zug hielt dann außerplanmäßig an dem kleinen Bahnhof Seubersdorf nahe Neumarkt in der Oberpfalz. Dort gelang es den Einsatzkräften, den Mann mit „vorgehaltener Waffe“ dazu zu bringen, sich auf den Boden zu legen und im Anschluß widerstandslos festnehmen zu lassen. In seiner Hosentasche wurde ein blutiges Klappmesser gefunden. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen

„Erste Facheinschätzungen“ deuteten auf eine „psychische Beeinträchtigung“ des 27jährigen hin, teilte die Polizei mit. Es gebe „keinerlei Hinweise auf eine Tat mit islamistischem oder terroristischem Hintergrund“, sagte auch die zuständige Ermittlerin aus Regensburg. Ein Sachverständiger will diagnostiziert haben, der Verdächtige leide unter einer „paranoiden Schizophrenie“ und wahnhaften Vorstellungen. Und, noch besser für den 27jährigen: die „Schuldfähigkeit des Beschuldigten  zur Tatzeit aufgehoben“. Also alles gut – bis zum nächsten „Einzelfall“. (rk)

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