Hysterische Sensibelchen: Migrationshintergründler boykottieren Frankfurter Buchmesse
Frankfurt/Main. Alle Jahre wieder: im Vorfeld der Frankfurter Buchmesse gibt es auch heuer Proteste wegen der Teilnahme unerwünschter – nämlich heimattreuer – Verlage. Dritt- und viertklassige Mainstream-Autoren nutzen die Gelegenheit, mit teils hysterischen Ausfällen gegen Andersdenkende die eigene bescheidene Publicity aufzuhübschen. Auffallend ist dabei, daß die meisten der beleidigten Sensibelchen entweder schwarz oder zumindest teilpigmentiert sind. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen
Die Autorin und „Internet-Aktivistin“ Jasmina Kuhnke machte den Anfang. Ihr folgten die Schauspielerinnen Annabelle Mandeng und Nikeata Thompson, der „Influencer“ Riccardo Simonetti und der Inklusions-Aktivist (!) Raul Krauthausen.
Thompson und Mandeng haben beide afrikanische Wurzeln und schreiben in ihren aktuellen Büchern über das „Schwarzsein“ und den Kampf gegen „Rassismus“. Mandeng bezeichnete die verteidigende Haltung der Frankfurter Buchmesse in ihrem Instagram-Post zur Absage als „erschreckend“. Rassismus und Antisemitismus hätten nichts mit Demokratie zu tun, dozierte sie, ohne allerdings Belege dafür beizubringen, wer auf der diesjährigen Buchmesse Rassismus oder Antisemitismus verbreitet. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen
Thompson wiederum überraschte die Öffentlichkeit mit einer interessanten Feststellung: nicht Meinungsfreiheit sollte das „höchste Gut“ in der Demokratie sein, sondern die „Gleichberechtigung aller Menschen, der Zusammenhalt, die Solidarisierung und die gegenseitige Unterstützung“.
Am Dienstag hatten sich auch die Bildungsstätte Anne Frank, die ebenfalls auf der Buchmesse ausstellt, und die Landtagsfraktion der Linken der Kritik angeschlossen. Raul Krauthausen, der seine Absage am Mittwochabend mitteilte, hatte bereits bei der Pressekonferenz zur Buchmesse-Eröffnung vor „zu viel Toleranz gegenüber den Intoleranten“ gewarnt. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen
Die Frankfurter Buchmesse verweist demgegenüber auf die Meinungs- und Publikationsfreiheit. „Sie sind die Grundlage dafür, daß der freie Austausch in unserer Demokratie und die Buchmesse überhaupt möglich sind“, heißt es in einer gemeinsam veröffentlichten Erklärung der Buchmesse und des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels. Verlage, die sich im Rahmen der Rechtsordnung bewegten, könnten auf der Messe ausstellen, „auch wenn wir ihre Ansichten nicht teilen“. Weiter betonten die Veranstalter: „Das Verbot von Verlagen oder Verlagserzeugnissen obliegt in unserem Rechtsstaat den Gerichten, und nicht einzelnen Akteur*innen wie der Frankfurter Buchmesse.“ (rk)
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