Hunderte Migranten dürfen an Land gehen: Wo bleibt die italienische Asyl-Wende?

Hunderte Migranten dürfen an Land gehen: Wo bleibt die italienische Asyl-Wende?
Wikimedia/Vox España - CPAC 2022 con Hermann Tertsch y Victor Gonzalez/CC0; Foto: Symbolbild

Catania. Die Hoffnung, unter der neuen italienischen Rechtsregierung werde es eine drastische Wende der Asylpolitik geben, hat zwei Wochen nach der Amtsübernahme bereits einen herben Dämpfer erhalten: das vorgebliche „Rettungs“schiff „Geo Barents“ durfte jetzt in Catania auf Sizilien anlegen, worauf 357 Migranten an Land gingen.

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Zuvor hatten die Behörden bereits gestattet, daß 144 der insgesamt 179 Migranten die am Samstagabend ebenfalls in Catania vor Anker gegangene „Humanity 1“ verlassen durften. Der Kapitän des  Schiffes, Joachim Ebeling, hatte sich penetrant geweigert, Catania wieder zu verlassen, wie es die italienische Regierung fordert.

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Unterdessen warten noch zwei weitere „Rettungs“schiffe vor der Küste: das deutsche Schiff „Rise Above“ mit 90 Personen an Bord und die norwegische „Ocean Viking“ mit 234 Migranten.

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2018/19 hatte der damalige Lega-Innenminister Salvini monatelang die italienischen Häfen konsequent für Migrantenschiffe gesperrt. (mü)

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