Hitzewallungen eines Ministers: Lauterbach jetzt auch in Italien als Panikmacher unterwegs

Hitzewallungen eines Ministers: Lauterbach jetzt auch in Italien als Panikmacher unterwegs

Berlin/Siena. Die Hartnäckigkeit, mit der deutsche Regierungspolitiker das Ausland vor den Kopf stoßen, ist beachtlich. Damit ist nicht nur Bundesaußenministerin Baerbock (Grüne) auf fragwürdige Weise erfolgreich. Auch Bundesgesundheitsminister Lauterbach (SPD) sammelt Negativpunkte.

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Lauterbach macht derzeit Urlaub in Italien – und bedient von dort aus fleißig die Klima-Hysterie. So twitterte er zuletzt, daß „die Hitzewelle“ dort „spektakulär“ sei, und: „Wenn es so weiter geht, werden diese Urlaubsziele langfristig keine Zukunft haben.“ Als er dann in der Toskana die Stadt Siena besichtigte und die mittelalterlichen Kirchen bewunderte, kam ihm ein besonders luzider Einfall, den er ebenfalls auf Twitter verbreitete: „Die Kirchen sollten in Hitzewellen als Kälteräume tagsüber offen sein und Schutz bieten.“

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Um seine Thesen zu bekräftigen, teilte Lauterbach eine Grafik, die von der europäischen Weltraumorganisation (ESA) erstellt wurde. Dort werden Temperaturen angezeigt, die in einigen Regionen Südeuropas bis zu 48 Grad Celsius erreichen sollen. Allerdings: in der knallroten Grafik ist die Rede von Boden- und nicht von Lufttemperaturen. Diese sind normalerweise deutlich niedriger als direkt am Boden. Lauterbach, der sich bereits während der Corona-„Pandemie“ als nimmermüder Hysteriker betätigt hat, betreibt in erster Linie Panikmache. Erst vor wenigen Wochen stellte er einen umstrittenen „Hitzeschutzplan“ vor.

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Auf wenig Verständnis stoßen seine Warnungen in Italien, das vom Tourismus lebt. Giuseppe Ciminnisi, Präsident des Tourismusverbandes Fiavet, ließ via FAZ mitteilen: „Wir versichern Herrn Minister Karl Lauterbach, daß er, wenn er weiter in den Süden, nach Sizilien, Apulien, Kalabrien, reisen möchte, selbst in diesem heißen Klima nur schwer einen Platz finden wird“.“ Die Thesen des deutschen Gesundheitsministers seien „schwer objektiv zu beweisen“. (mü)

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