Hexenjagd gegen österreichische Ex-Außenministerin: Karin Kneissl jetzt im Nahen Osten

Hexenjagd gegen österreichische Ex-Außenministerin: Karin Kneissl jetzt im Nahen Osten

Das Kesseltreiben gegen die frühere österreichische Außenministerin Karin Kneissl geht vor dem Hintergrund des allgemeinen Russen-Mobbings weiter: jetzt sah sich Kneissl, die seinerzeit als Parteilose von der FPÖ für das Außenressort vorgeschlagen wurde, massiven Haß-Attacken auch an ihrem neuen Wohnort in Südfrankreich ausgesetzt – und verlegte ihren Wohnsitz deshalb in den Nahen Osten.

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Die Attacken erreichten seit dem Beginn der russischen Militäroperation in der Ukraine einen neuen Höhepunkt – Beschimpfungen im Internet, wüste Angriffe auf den Social-media-Plattformen und persönliche Anfeindungen brachen über die Ex-Ministerin herein. Dabei hatte die ausgewiesene Nahost-Expertin und Ex-Politikerin, die das österreichische Außenministerium von Dezember 2017 bis Juni 2019 ohne Skandal und andere Fehlleistungen führte, im Mai bereits ihren Aufsichtsratsposten beim russischen Mineralöl-Konzern Rosneft zurückgegeben.

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Aber auch das brachte keine Entlastung: in Interviews sprach Kneissl von „einer Hexenjagd“ und von „systematischen Verleumdungen“. Selbst in Südfrankreich, wo sie mit ihren Hunden und Pferden als „politischer Flüchtling“ (O-Ton Kneissl) lebte, fühlte sie sich nicht mehr sicher.

Jetzt sickerte an die Öffentlichkeit durch, daß die Ex-Außenministerin mittlerweile im Nahen Osten lebt.

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Für weltweites Aufsehen hatte sie im August 2018 durch ihre Hochzeit gesorgt – sie hatte dazu den russischen Präsidenten Putin eingeladen. (mü)

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