Heuchelei pur: Washington warnt China vor Rüstungslieferungen an Moskau
München/Washington. Ein Glanzstück der politischen Doppelzüngigkeit: hochrangige US-Politiker warnen China vor der Waffenlieferung an Rußland. So erklärte US-Außenminister Blinken am Rande der Münchner Sicherheitskonferenz, jegliche Waffenlieferung an Moskau würde „ernste Probleme“ verursachen. Blinken verwies darauf, daß US-Präsident Biden den chinesischen Staatschef Xi Jinping bereits im vergangenen März vor Waffenlieferungen an Rußland gewarnt habe.
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Blinken traf am Samstag in München auch persönlich mit Chinas ranghöchstem Außenpolitiker Wang Yi zusammen und warnte vor „Konsequenzen“ für den Fall, daß Peking Rußland im Ukraine-Krieg „materielle Unterstützung“ leistet oder bei der Umgehung westlicher Sanktionen hilft. Auch die stellvertretende US-Präsidentin Kamala Harris, ebenfalls in München zu Gast, äußerte sich ähnlich.
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Was Blinken, Harris und Co. geflissentlich unter den Teppich kehrten: die USA lieferten der Ukraine bereits mit Stand vom 21. Dezember 2022 Militärhilfe im Wert von 22 Milliarden US-Dollar. Erst im Januar wurde ein weiteres Rüstungspaket für Kiew im Wert von rund 2,5 Milliarden Dollar auf den Weg gebracht. (mü)
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