Hersh legt nach: US-Außenpolitik ist eine „komplette Idiotie“
New York/Peking. Der amerikanische Investigativjournalist Seymour Hersh, der vor wenigen Wochen mit seiner Version der Nord-Stream-Geschichte weltweit für Schlagzeilen sorgte, meldete sich jetzt erneut öffentlich zu Wort – und verschärfte seine Kritik an den USA.
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In einem Interview des chinesischen Senders CGTN bezeichnete er jetzt das mutmaßlich amerikanisch-norwegische Manöver zur Sprengung der Ostsee-Pipeline als eine der „dümmsten“ Entscheidungen, die Washington seit Jahren getroffen habe. Hersh erinnerte daran, daß hochrangige Beamte in der US-Regierung, darunter Außenminister Antony Blinken und der Nationale Sicherheitsberater des Weißen Hauses, Jake Sullivan, eigentlich „über ein hohes Maß an Intelligenz verfügen“, aber nicht in der Lage seien, rational zu handeln.
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Hersh wörtlich: „Ich glaube, sie sind einfach von Haß auf alles getrieben, was mit Putin zu tun hat, und auch auf den Kommunismus. Sie sind so ‚Kalte Krieger‘, daß sie wirklich nicht mehr bei Verstand sind. Das ist es, was sie dazu bringt, Dummheiten zu begehen.“
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In diesem Zusammenhang bezeichnete der renommierte Enthüllungsjournalist die aktuelle US-Außenpolitik als „komplette Idiotie“. So komme die „antagonistische“ Rolle, die die USA in ihren Beziehungen zu China und Rußland spielen, ihnen überhaupt nicht zugute, da es sich nicht um eine rationale Entscheidung handle. „Sie machen es persönlich. Sie machen es nicht professionell“, unterstreicht Hersh. Er rief auch in Erinnerung, daß Moskau trotz der Sanktionen und des westlichen Druckes international keineswegs isoliert dastehe. Hershs Fazit: „Diese Vorstellung von amerikanischer Hegemonie, um es mal so zu sagen, funktioniert einfach nicht mehr.“ (mü)
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