Hamburg will „Rasse“ aus dem Grundgesetz streichen: „Es gibt Rassismus, aber keine Rassen“

Hamburg/Berlin. Die Hansestadt Hamburg will jetzt den im Grundgesetz verankerten Begriff „Rasse“ mithilfe einer Bundesratsinitiative aus dem Grundgesetz verbannen. Die grüne Justizsenatorin Anna Gallina erklärte über den schlimmen Begriff im GG allen Ernstes: „Er hat dort nichts verloren, weil es zwar Rassismus gibt, aber eben keine Rassen.“ Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen

Weiter halluzinierte Gallina, eine Einteilung von Menschen in Gruppen mit „vermeintlich“ vererblichen Fähigkeiten und Eigenschaften sei wissenschaftlich nicht haltbar und widerspreche zudem dem Geist sowie dem Menschenbild des Grundgesetzes.

Der Antrag soll nun am 6. November in die Länderkammer eingebracht werden. Das links regierte Thüringen hat schon seine Unterstützung zugesichert.

Statt des Begriffs „Rasse“ will Hamburg künftig das Wort „rassistisch“ verwenden. In Artikel 3 Absatz 3 des Grundgesetzes würde dann stehen: „Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen oder rassistisch benachteiligt oder bevorzugt werden.“

Aktuell heißt es dort: „Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden.“

Das Verbot der Diskriminierung wegen der „Rasse“ sei als Reaktion auf den Rassenwahn des NS-Staates in das Grundgesetz aufgenommen worden. Der Begriff könne allerdings bewußt oder unbewußt als Beleg dafür verstanden werden, daß es „Rassen“ beim Menschen gebe und Menschen deshalb nach vererblichen Merkmalen kategorisiert und gewertet werden könnten, argumentiert die grüne Gesinnungswächterin Gallina. (st)

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