Habecks Umwelt-GAU: Jetzt schwimmende Ölkraftwerke statt Atomkraftwerken?

Habecks Umwelt-GAU: Jetzt schwimmende Ölkraftwerke statt Atomkraftwerken?

Berlin/Hannover. Die Energiepolitik der Ampel-Regierung nimmt immer absurdere Züge an. Jetzt erwägt Bundeswirtschaftsminister Habeck („Grüne“) offenbar, schwimmende Ölkraftwerke in der Nordsee einzusetzen, um den Wegfall von Atomstrom auszugleichen – an dem er aber hartnäckig festhält. Damit würden die Grünen als ehemalige Umweltpartei endgültig ihre letzten Umwelt-Hemmungen über Bord werfen. Die Umweltgefahren für das Nordsee-Biotop sind immens.

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Drei Öl-Kraftwerks-Schiffe („power barges“) an der Nordseeküste könnten demnach bald den Strom ersetzen, den bis zur Abschaltung Ende 2022 der Atommeiler Lingen (Niedersachsen) erzeugt. Habecks Staatssekretär Patrick Graichen (Grüne) bestätigte offiziell, die belgische Firma „Exmar“ habe der Bundesregierung die Schiffe angeboten, um „jeweils bis zu 450 Megawatt elektrischer Leistungen auf Basis von Öl in Deutschland zu installieren“. Das Bundesumweltministerium teilte dazu mit: „Ergänzend kann auch der zukünftige Einsatz von Kraftwerksschiffen eine risikoärmere Alternative sein, die bei Bedarf in Betracht kommt.“

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Konkrete Verhandlungen mit der belgischen Firma werden dem Vernehmen nach noch nicht geführt. Die zuständige Landesregierung in Hannover wisse nur, daß die drei Schiffe  mit je 450 Megawatt Leistung „den CO2-Ausstoß eines mittleren Kohlekraftwerks haben“ – und das mitten im weitgehend naturgeschützten Gebiet der Nordseeküste.

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Umweltschützer, aber auch Fachleute melden prompt Widerspruch an. So kritisiert der Volkswirtschafts-Professor Jan Schnellenbach von der Brandenburgischen Technischen Universität (BTU) Cottbus: „Habeck setzt hier kurzfristig auf Dreckschleudern, aus denen er langfristig aussteigen will – nur um den grünen Fetisch des Atomausstiegs aufrechtzuerhalten.“ (se)

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