Habeck macht ernst: „Verstärkte Zuwanderung, und zwar in allen Bereichen“
Berlin. Das überrascht nicht wirklich: bei seinem ersten Auftritt als neuer Bundeswirtschafts- (und Klimaschutz-)Minister hat sich Ressortchef Robert Habeck (Grüne) unverklausuliert zu noch mehr Zuwanderung bekannt. Um zu verhindern, daß Arbeitskräftemangel die Produktivität untergräbt und den Erfolg der Energiewende gefährdet, brauche Deutschland mehr Zuwanderung, argumentierte Habeck. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen
„Wir haben heute 390.000 offene Arbeitsplätze und erwarten einen Hochlauf auf bis zu einer Million und drüber“, sagte der Minister. Es werde „echte Produktivitätsprobleme“ geben, wenn diese Lücke nicht geschlossen werde. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen
Dazu seien eine Reihe von Maßnahmen nötig: Qualifizierung und Weiterbildung müßten intensiver gefördert und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie besser gewährleistet werden. Und: es brauche „verstärkte Zuwanderung, und zwar in allen Bereichen, für Ingenieure wie für Handwerker wie für Pflegekräfte. Das muß organisiert werden“, unterstrich Habeck, der auch Vizekanzler ist. (rk) Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen
Überraschend sind diese Aussagen nicht: bereits im Koalitionsvertrag der neuen Ampel-Regierung findet sich ein klares Bekenntnis zur Bundesrepublik als „vielfältige Einwanderungsgesellschaft“. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen
Um Deutschland attraktiver für Einwanderer zu machen, hat sich die Ampel im Koalitionsvertrag auf einige umstrittene Ansätze festgelegt. Habeck nannte hierbei insbesondere den sogenannten „Spurwechsel“, der es Personen mit Asylstatus erlaube, in den regulären Arbeitsmarkt zu wechseln. Zudem soll das deutsche Einwanderungsrecht weiter reformiert und zusätzlich eine „Chancenkarte“ als zweite Säule zusätzlich zum Einwanderungsrecht eingeführt werden. Dadurch soll die Einwanderung für „Fachkräfte“ auf der Basis eines Punktesystems erleichtert werden. (st)
CC BY-SA 4.0 (via Wikimedia Commons) Fordern Sie hier ein kostenloses Leseexemplar des Deutschen Nachrichtenmagazins ZUERST! an oder abonnieren Sie hier noch heute die Stimme für deutsche Interessen!
Folgen Sie ZUERST! auch auf Telegram: https://t.me/s/deutschesnachrichtenmagazin
Kommentare