Grünen setzen auf Bevölkerungsaustausch: „Deutschland ist vielfältig – akzeptieren Sie das!“
Berlin. Anders als die meisten anderen Bundestagsparteien verschließt die AfD-Fraktion nicht die Augen vor der Wahrheit. Sie macht „kulturelle Differenzen als mögliche Ursache von Integrationsproblemen bei Zuwanderern in Deutschland“ aus und will zu diesem Thema die Einsetzung einer Enquete-Kommission, die das im Detail untersuchen soll. Der diesbezügliche Antrag der AfD wurde jetzt erstmals im Bundestag beraten.
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Der AfD-Abgeordnete Bernd Baumann stellte in der Aussprache fest, daß die große Mehrheit in Deutschland die „Masseneinwanderung aus Orient und Afrika“ ablehne. Die Deutschen fühlten sich „fremd im eigenen Land“. Parallelgesellschaften breiteten sich immer rasanter aus. Es handle sich dabei richtigerweise um „Gegengesellschaften, die unserer Kultur feindlich gegenüberstehen“.
Ihre Maske fallen ließen wieder einmal die Grünen. Nach der Rede von Schahina Gambir stellte ihr der AfD-Abgeordnete René Bochmann die Frage, ob das deutsche Volk ein Mitspracherecht in der Frage habe, ob Deutschland ein Einwanderungsland sein solle. Die Antwort der Grünen fiel unmißverständlich aus: „Deutschland ist ein Einwanderungsland, Sie sehen das Parlament, Sie sehen auf der Tribüne, Deutschland ist vielfältig, und ich würde Ihnen empfehlen, sich daran zu gewöhnen und das zu akzeptieren.“
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Bochmann hält solche Äußerungen für inakzeptabel. „Die Forderung, daß wir es einfach zu akzeptieren hätten, daß Deutschland ein Einwanderungsland wäre, zeigt eindrücklich die Agenda der Grünen“, sagte er. Multikulti bedeute steigende Kriminalität und immer mehr Unsicherheit für deutsche Bürger. Nur mit einer starken AfD könne die Sicherheit in Deutschland wiederhergestellt werden, so Bochmann. (rk)
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