Grenzschutz, wie er sein soll: Ungarn nahm 2021 fast 122.000 Illegale fest
Budapest. Ungarn zeigt, wie praktizierter Grenzschutz aussieht, der diesen Namen verdient: die ungarischen Behörden haben im zurückliegenden Jahr 2021 fast 122.000 illegale Einwanderer und mehr als 1.200 Menschenschmuggler festgenommen. Diese Zahl nannte der Sicherheitsberater des ungarischen Ministerpräsidenten, György Bakondi, im staatlichen Kossuth Radio. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen
Allein in den ersten Januartagen 2022 sind ebenfalls schon wieder 860 Grenzverletzer festgenommen worden. Wörtlich erklärte der Präsidentenberater: „Die Migrationsrouten nach Europa sind weiterhin stark frequentiert, die Länder, die die Außengrenzen der Europäischen Union schützen, stehen unter enormem Druck.“ Viele afghanische, indische und pakistanische Migranten seien auf dem Weg nach Europa. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen
Die künftigen Migrationsziffern hingen in erheblichem Maße von der Politikgestaltung der europäischen Entscheidungsträger ab, sagte Bakondi und wies auf einen eklatanten Mißstand hin: „Derzeit können EU-Bürger wegen der Coronavirus-Epidemie nur unter strengen Regeln in bzw. nach Europa reisen, während Migranten dies praktisch ohne Kontrolle tun.“ Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen
Bakondi unterstrich darüber hinaus, daß Ungarn nicht nur die Sicherheit der ungarischen Bürger an der Grenze schütze, sondern auch die der EU-Bürger – es sei dehalb nur recht und billig, wenn sich die EU zumindest zur Hälfte an der Finanzierung der ungarischen Grenzüberwachung beteiligte. (mü)
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