Grenoble tanzt aus der Reihe: Künftig Burkinis am Strand erlaubt

Grenoble tanzt aus der Reihe: Künftig Burkinis am Strand erlaubt
Flickr/Metropolico.org/CC-BY-SA-2.0

Paris/Grenoble. Schon seit 2010 herrscht in Frankreich per Gesetz das Verbot der Ganzkörperverschleierung im öffentlichen Raum. Das betrifft in erster Linie muslimische Frauen, die demzufolge nicht in Burka oder „Burkini“ (der Bade-Version) in der Öffentlichkeit erscheinen dürfen.

Abonniere jetzt:
>> Die starke Stimme für deutsche Interessen <<

Deshalb ist es im Nachbarland ein politischer Skandal erster Güte, daß in Grenoble die muslimischen Ganzkörperbekleidungen künftig in den Schwimmbädern zulässig sein sollen. Die Entscheidung des örtlichen Stadtrats sorgt landesweit für Aufsehen und viel Empörung. Innenminister Darmanin schaltete die Justiz ein und wies den zuständigen Präfekten an, gegen den Beschluß vorzugehen.

Abonniere jetzt:
>> Die starke Stimme für deutsche Interessen <<

Dem grünen Bürgermeister von Grenoble, Éric Piolle, warf der Minister eine inakzeptable Provokation vor, die im Widerspruch zu den französischen Werten stehe. Der Stadtrat von Grenoble hatte am Montag nach kontroverser Debatte für eine Änderung der Schwimmbadordnung gestimmt. Damit sind in den öffentlichen Bädern der Stadt künftig auch Burkinis (aber auch das Schwimmen mit nackter Brust!) für alle erlaubt.

Abonniere jetzt:
>> Die starke Stimme für deutsche Interessen <<

Frankreich versteht sich als laizistisches Land, in dem eine strikte Trennung von Staat und Religion herrscht. Der Umgang mit religiösen Symbolen in der Öffentlichkeit sorgt immer wieder für Kontroversen, vor allem im Zusammenhang mit dem Islam. (mü)

Fordern Sie hier ein kostenloses Leseexemplar des Deutschen Nachrichtenmagazins ZUERST! an oder abonnieren Sie hier noch heute die Stimme für deutsche Interessen!

Folgen Sie ZUERST! auch auf Telegram: https://t.me/s/deutschesnachrichtenmagazin

Kommentare