Gleiches Spiel wie immer: Maas kündigt Aufnahme von „Flüchtlingen“ aus Italien an
Berlin/Rom. Das war zu erwarten: Bundesaußenminister Maas hat Italien in Aussicht gestellt, Rom bei der Aufnahme von „Flüchtlingen“ unter die Arme zu greifen, also zumindest einen Teil der derzeit in Italien anlandenden Migrantenströme nach Deutschland umzuleiten. „Italien darf hier mit dieser Frage nicht alleine gelassen werden“, sagte Maas Mittwoch nach einem Gespräch mit dem italienischen Außenminister Luigi Di Maio in Rom. „Deutschland hat sich in der Vergangenheit bereits an der Verteilung von Schutzsuchenden beteiligt, und wir werden das auch zukünftig so machen“, bekräftigte der Minister. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen
Wer sage, Italien dürfe nicht alleine gelassen werden, müsse daraus auch die Konsequenzen ziehen, so Maas. Das müsse aber auch für andere EU-Mitgliedstaaten gelten. Österreich will aber zum Beispiel weiterhin keine Flüchtlinge aufnehmen.
Maas nannte noch keine konkrete Zahl von Flüchtlingen, die Deutschland aufnehmen will. In der Vergangenheit seien immer Vereinbarungen erzielt worden, bei denen auch Deutschland Flüchtlinge aufgenommen habe. (rk)
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