Gigantischer Stellenabbau befürchtet: Daimler verlagert Teil der Motorenproduktion nach China
Stuttgart. Bahnt sich der nächste große Stellenabbau in deutschen Produktionsstätten an? Es sieht sehr danach aus: Daimler wird ab 2024 einen Teil der Ottomotorenfabrikation an den chinesischen Anteilseigner Geely abgeben. Der Autohersteller erhofft sich Einsparungen im dreistelligen Millionenbereich. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen
Begründet wird die Auslagerung der Produktion damit, einen hocheffizienten, modularen „Weltmotor“ zu schaffen, der vermehrt in Hybridfahrzeugen Verwendung finden soll. Vorerst ist ein Fertigungsvolumen von mehreren hunderttausend Motoren pro Jahr angedacht – bei Erfolg werden diese Kapazitäten weiter ausgebaut. Befüllt werden können diese, dem Ökotrend entsprechend, nicht nur mit Benzin, sondern auch mit „E-Fuels“ oder Wasserstoff.
Insbesondere die Betriebsräte wurden von der Meldung überrascht. Der Betriebsratschef Michael Häberle gibt sich „fassungslos“. Die Entscheidung des Standorts für die zukünftige Fertigung der Motoren sei ohne vorherige Absprache mit den Betriebsräten getroffen worden. Die intensivierte Kooperation zwischen dem chinesischen Produzenten und dem Stuttgarter Autohersteller könnte der Beginn einer groß angelegten Verlagerung der Produktion auf den asiatischen Kontinent darstellen.
Bereits im Oktober wurde für die kommenden Jahre ein Abbau von bis zu 20.000 Stellen bekanntgegeben. Der verschärfte Fokus auf E-Mobilität, die Verlagerung von Stellen ins Ausland und die wirtschaftlichen Folgen der Corona-„Pandemie“ gelten als Gründe für den Stellenabbau. (kd)
Fordern Sie hier ein kostenloses Leseexemplar des Deutschen Nachrichtenmagazins ZUERST! an oder abonnieren Sie hier noch heute die Stimme für deutsche Interessen!
Wer für die Krise gewappnet sein will, findet hier Informations- und Ausrüstungsmaterial:
Kommentare