Gigantischer deutscher Schuldenberg: 650 Milliarden Euro – wer soll das bezahlen?

Köln. Die gigantischen Schulden, die die Bundesregierung im Gefolge ihrer eigenen Corona-Politik aufgehäuft hat, werden immer mehr zum Problem. Bund, Länder und Kommunen in Deutschland werden voraussichtlich einen Schuldenberg in Höhe von rund 650 Milliarden Euro auftürmen. Das geht aus einer aktuellen Studie des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) hervor: „Je nachdem, was in den kommenden Wochen und Monaten noch passiert, kann diese Zahl auch noch größer werden“, unterstrich Direktor Michael Hüther. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen

Noch nie seit 1945 habe der Staat so viel Geld in so kurzer Zeit für ein Ziel ausgegeben wie in der Corona-„Pandemie“.

Nun drängen die Konjunkturexperten des IW darauf, auf einen allzu schnellen Schuldenabbau zu verzichten und der öffentlichen Hand lieber Spielräume für notwendige Investitionen etwa in die Infrastruktur zu lassen: „Statt wie vom Bund geplant in 20 Jahren sollten die Schulden in 40 Jahren zurückbezahlt werden.“ Außerdem empfehlen Experten „eine moderate Öffnung der Schuldenbremse“, um den Handlungsspielraum der Bundesländer zu erhöhen.

Um die vorhandenen Investitionsdefizite anzugehen, könne außerdem ein Deutschlandfonds aufgelegt werden, der zehn Jahre lang jährlich 45 Milliarden Euro in Klimaschutz, Bildung und Infrastruktur investieren könne. (tw)

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