Gescheiterte Energiepolitik: Habeck vermißt Solidarität der USA
Berlin. Bundeswirtschaftsminister Habeck (Grüne) steht vor den Trümmern seiner Energiepolitik. Kaum ein dreiviertel Jahr im Amt, ist es ihm und der übrigen Ampel-Regierung nicht nur gelungen, die bisherige Energiesicherheit Deutschlands restlos zu ruinieren. Auch bei der weltweiten Suche nach alternativen Energielieferanten ist Habecks Bilanz bestürzend schlecht.
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Jetzt wunderte sich der Minister in einem Gespräch mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ über die „Mondpreise“, die die EU-Länder einigen Lieferstaaten für verflüssigtes Erdgas zahlen müßten. Habeck nannte insbesondere die USA. „Die USA haben sich an uns gewandt, als die Ölpreise hochgeschossen sind, daraufhin wurden auch in Europa die nationalen Ölreserven angezapft. Ich denke, eine solche Solidarität wäre auch zur Dämpfung der Gaspreise gut“, sagte Habeck.
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Die EU sollte nach Ansicht des Ministers „ihre Marktmacht bündeln und ein kluges und synchronisiertes Einkaufsverhalten der EU-Staaten orchestrieren, damit sich einzelne EU-Länder nicht gegenseitig überbieten und die Weltmarktpreise hochtreiben“. Die europäische Marktmacht sei „gewaltig“ und müsse nur genutzt werden, orakelt der Minister.
Die Realität ist banaler: im Ernstfall ist sich jeder selbst der nächste. Die Risse, die quer durch die EU verlaufen, werden mit fortschreitender Energiekrise tiefer. (rk)
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