Gerhard Wisnewski zur US-Strategie in Europa: „Deutschland soll plattgemacht werden“

München. Brisante Enthüllungen: der Bestsellerautor und unabhängige Journalist Gerhard Wisnewski sprach dieser Tage in einem Interview des unabhängigen österreichischen Fernsehsenders AUF1 Klartext und ordnete das aktuelle Geschehen in der Ukraine in einen größeren geopolitischen Kontext ein. US-amerikanische Strategen hätten den Stellvertreterkrieg in Europa von langer Hand geplant, um die europäische und insbesondere die deutsche Konkurrenz auszuschalten.

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Wisnewski spricht geradezu von einer „Weltkrieg-Trilogie“: „Diese Kriegs-Trilogie ist von langem geplant. Deutschland hat einmal ein ganz großes Hoch erlebt nach dem Zweiten Weltkrieg. Das war ein propagandistisches Hoch. Man wollte Deutschland als Schaufenster-Staat gegenüber dem Osten einrichten, in dem Demokratie und Wohlstand herrschen. Nachdem der Osten sich aufgelöst hat, war Deutschland nicht mehr nötig bzw. mußte diese Rolle nicht mehr erfüllen. Deshalb kann man diese Trilogie beenden und Deutschland plattmachen. Darum geht es.“

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Es sei klar, daß die USA ihre geopolitischen Interessen verfolgten und Kategorien wie „Verbündete” dabei keine Rolle spielten. Deutschland sei historisch ein „Prellbock“ und werde nun eingespannt, um gegen Rußland vorzugehen. Daß dabei sowohl Deutschland als auch Rußland Schaden nehmen, sei Teil der Strategie und komme der US-Hegemonie zugute.

Bei alledem seien nicht nur die USA ein Problem, sondern auch das deutsche Regierungspersonal. Die Regierungsmitglieder hätten keinerlei Bezug zur deutschen Identität und fühlten sich dem deutschen Volk auch nicht verpflichtet. Es sei daher nur logisch, wenn sie sich andere Ziele zueigen machten.

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Die Chance für einen Systemwandel oder einen Regimewechsel im Westen sieht Wisnewski nur durch eine vollständige Entfernung der jetzigen Funktionsträger – auf friedlichem Wege, wie er betont. (st)

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