Genossen wollen Schröder endgültig rauswerfen: „Er schadet dem Ansehen der SPD“
Berlin/Hannover. Das Kesseltreiben gegen SPD-Altbundeskanzler Gerhard Schröder geht in die nächste Runde. Jetzt fordern mehrere Berliner Kreisverbände seinen Parteiausschluß.
Abonniere jetzt:
>> Die starke Stimme für deutsche Interessen <<
Weil er sich bislang nicht eindeutig vom russischen Einmarsch in der Ukraine distanziert hat, betreiben die SPD-Kreisverbände Treptow-Köpenick und Mitte Schröders Rauswurf. In einem Antrag wird er zum Austritt aus der Partei aufgefordert, wenn er nicht unverzüglich seine Ämter bei Rosneft und Nord Stream 2 niederlegt.
Begründet wird dieser Schritt in dem Antrag aus dem Kreisverband Treptow-Köpenick mit Schröders „herausgehobener Position als Teil der russischen Wirtschaft“. Durch seine Mitgliedschaft schade er dem Ansehen der SPD im In- und Ausland, so der Antrag weiter.
Abonniere jetzt:
>> Die starke Stimme für deutsche Interessen <<
Der SPD-Kreisvorsitzende von Treptow-Köpenick, Christopher Jäschke, poltert: „Ich bin enttäuscht, daß jemand, der als Kanzler gute Arbeit geleistet hat, jetzt nicht in der Lage ist, einen Fehler einzugestehen. Das ist eine Charakterschwäche.“
Am 22. März soll abgestimmt werden. Wird der Antrag angenommen, muß ein Schiedsgericht in Schröders Heimatbezirk Hannover über seine Zukunft in der Partei entscheiden. (rk)
CC BY-SA 3.0 de (Bildformat bearb.) Fordern Sie hier ein kostenloses Leseexemplar des Deutschen Nachrichtenmagazins ZUERST! an oder abonnieren Sie hier noch heute die Stimme für deutsche Interessen!
Folgen Sie ZUERST! auch auf Telegram: https://t.me/s/deutschesnachrichtenmagazin
Kommentare