Gemeinsam gegen den Islamismus: „Vienna Forum“ will internationale Kooperation stärken

Wien. Anders als in Deutschland ist der Kampf gegen den Islamismus im benachbarten Österreich Regierungspolitik. In Wien trafen sich jetzt auf Einladung von Integrationsministerin Raab (ÖVP) rund 100 Minister und Experten im Rahmen des „Vienna-Forums“ und verabschiedeten nach eingehenden Diskussionen fünf Leitlinien im Kampf gegen den politischen Islam. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen

So sollen Kontakte betroffener Behörden und Institutionen vertieft und intensiviert werden, um gemeinsame Lösungen gegen Islamisten zu finden. Außerdem will man sich im Rahmen des Netzwerks über „best practices“ (beste Vorgehensweisen) austauschen, Erfahrungen und Erkenntnisse miteinander teilen. Die österreichische Integrationsministerin will in den nächsten Wochen ihre Amtskollegen besuchen.

Weiters soll die länderübergreifende Zusammenarbeit in der Forschung vertieft werden. Mit solidem und umfassenden Wissen solle gegen Akteure, Netzwerke sowie die dahinterstehende Ideologie vorgegangen werden. Besonders wichtig: weitere Länder sollen für den Kampf gegen den Islamismus gewonnen werden. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen

In einem Punkt waren sich die Experten einig: „Islamismus macht auch vor Grenzen nicht halt.“ Das „Vienna Forum“ soll deshalb künftig als regelmäßiges Format und als internationales Kompetenzzentrum gegen den Islamismus etabliert werden. Das Forum soll jährlich veranstaltet werden. (mü)

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