Gemeingefährliche Klima-Kleber: Flugankunft mit Notfall an Bord verzögert sich

Gemeingefährliche Klima-Kleber: Flugankunft mit Notfall an Bord verzögert sich

München. Und wieder ein lebensbedrohlicher Fall von Klima-Terrorismus: auf dem Münchner Flughafen klebten sich am Donnerstagvormittag Aktivisten der Klimasekte „Letzte Generation“ auf einer Start- und Landebahn fest. Dadurch wurde eine Passagiermaschine mit einem Notfall am Landen gehindert.

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Die Maschine hatte um 8.30 Uhr im Anflug auf München einen medizinischen Notfall gemeldet. Der Passagier hatte über Schmerzen in der Brust geklagt. Um 9.18 Uhr hätte der Flieger auf der nördlichen Landebahn aufsetzen sollen – was aber wegen der dortigen Sperrung nicht klappte. Aktivisten der „Letzten Generation“ waren auf das Flughafen-Gelände vorgedrungen und hatten die Start- und Landebahn blockiert – womit auch der Flugbetrieb gesperrt werden mußte. Die Aktivisten hatten sich am Rollfeld im Norden des Flughafens festgeklebt, berichtete der Flughafen.

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Erst 20 Minuten später konnte der Flieger aufsetzen. Der Zustand des erkrankten Passagiers erwies sich als stabil. Der bayerische CSU-Innenminister Herrmann wies darauf hin, daß gerade bei Notfällen oft Minuten über Leben oder Tod entschieden. Der Vorfall verdeutliche, wie kaltschnäuzig und bewußt diese Klimawahnsinnigen mit dem Leben anderer Menschen spielten. „Einerseits sich als Weltverbesserer aufspielen und andererseits Leben zu gefährden paßt nicht zusammen.”

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Der Protest konnte in diesem Fall relativ rasch gestoppt werden. „Die sind sehr schnell von der Bundespolizei wieder entfernt worden”, berichtete der Flughafensprecher. Erst vor wenigen Wochen war in Berlin eine verletzte Fahrradfahrerin im Krankenhaus verstorben, weil wegen einer Blockadeaktion von Klima-Aktivisten der Notarzt nicht rechtzeitig zur Unfallstelle gelangte. (rk)

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