Gemeingefährliche Diskriminierung: Ungeimpfte bei der Hamburger Feuerwehr unerwünscht

Gemeingefährliche Diskriminierung: Ungeimpfte bei der Hamburger Feuerwehr unerwünscht
Wikipedia/Matthias Wolf/ Rechte:

Hamburg. Wenn das kein Schuß in den Ofen wird: die Hamburger Feuerwehr will jetzt auf den Einsatz ungeimpfter Kollegen verzichten – und riskiert damit ihre Einsatzfähigkeit. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen

Schon seit Wochen herrschen bei der Hamburger Feuerwehr wegen der hohen „Inzidenz“-Zahlen rigide Sicherheitsregeln, die getrost als Schikanen betrachtet werden können. Beamte der Berufsfeuerwehr müssen jeden Tag vor Dienstbeginn einen Test durchführen und dürfen erst bei einem negativen Ergebnis zum Einsatz. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen

Die Helfer der Freiwilligen Feuerwehr, von denen es 2.659 in Hamburg gibt, werden bei einem Alarm üblicherweise zu Hause oder an der Arbeitsstelle über einen Pager alarmiert und rücken dann zum Einsatz aus. Für diese sind jedoch keine Tests vor den Einsätzen möglich. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen

Nun ging vom obersten Chef der Freiwilligen Feuerwehr Harald Burghart eine neue Dienstanordnung an Hamburgs 86 Feuerwehren. Darin wird verfügt, daß ungeimpfte Kollegen der Freiwilligen Feuerwehr ab sofort überhaupt nicht mehr am Dienstbetrieb teilnehmen und auch nicht mehr zu Einsätzen ausrücken dürfen. Angesichts der ohnehin drohenden Überlastung des Rettungsdienstes dürfte diese Grundsatzentscheidung – die überdies auf eine handfeste Diskriminierung Ungeimpfter hinausläuft – die angespannte Personalsituation der Feuerwehr nicht unbedingt entkrampfen. Abonniere jetzt: >> Die starke Stimme für deutsche Interessen

Über eine ähnliche Maßnahme wird bereits aus Österreich berichtet: dort dürfen seit kurzem ungeimpfte Bergretter nicht mehr zum Einsatz. Daß verunglückte Bergsteiger oder Lawinenopfer dadurch ums Leben kommen können, stört die Verantwortlichen beim österreichischen Bergrettungsdienst offenbar nicht. (rk)

CC BY-SA 3.0-Lizenz

Fordern Sie hier ein kostenloses Leseexemplar des Deutschen Nachrichtenmagazins ZUERST! an oder abonnieren Sie hier noch heute die Stimme für deutsche Interessen!

Kommentare