Gegen Wagenknecht und Schwarzer: Gegen-Petition will weiter Ukraine-Unterstützung

Gegen Wagenknecht und Schwarzer: Gegen-Petition will weiter Ukraine-Unterstützung

Berlin. Das von Sahra Wagenknecht und Alice Schwarzer initiierte „Manifest für den Frieden“ ist im Internet inzwischen von über 500.000 Menschen unterzeichnet worden. Doch jetzt gibt es Widerspruch – an der Spitze Politiker, die von einer Friedenslösung nichts wissen wollen.

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Der CDU-Politiker Roderich Kiesewetter hat eine Petition mit dem Titel „Die Ukraine jetzt aufgeben? Nicht in unserem Namen“ gestartet. Die Kampagne richtet sich unmittelbar gegen den Appell von Wagenknecht und Schwarzer.

Kiesewetter und seine Mitunterzeichner schreiben: „Hunderttausende ukrainische Frauen und ihre Kinder hierzulande, deren Männer, Brüder und Väter gerade auf dem Schlachtfeld kämpfen, staunen nur vor diesen Ideologen, die ‚den Frieden‘ per Manifest bestellen – koste es, was es wolle.“

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Putins Ziel sei die Auslöschung der Ukraine und ihre vollständige Annexion, wird suggeriert. Deutschland und Europa könnten sich mit einer Kapitulation vor Putin nicht retten. Habe Putin Erfolg bei seinem Angriff, werde die „Büchse der Pandora geöffnet“. Der nächste Krieg auf dem NATO-Territorium sei bereits von Rußland angekündigt, „etwa gegen Moldau, das Baltikum oder gegen Transnistrien und im weiteren gegen Rumänien“.

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Zu den Unterzeichnern gehören unter anderem der frühere FDP-Abgeordnete Hildebrecht Braun sowie der Schriftsteller Hans Christoph Buch. Bisher haben erst über 1000 Menschen unterschieben. (rk)

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